Fatigue

 

Das sogenannte Fatigue-Syndrom kann ein eigenständiges Krankheitsbild sein oder ist tumorbedingt. Hinter dem Begriff verbirgt sich eine chronische Erschöpfung.

Ein tumorbedingtes Fatigue kann im Zusammenhang mit Chemo- und Bestrahlungstherapie entstehen, aber auch ohne diese Behandlungen, einfach durch die Diagnose selbst.

Denn eine Krebsdiagnose ist ein Schock, ein Trauma.

Die roten Blutkörperchen sind die Sauerstofflieferanten des Körpers. Wenn die Anzahl der roten Blutkörperchen einen kritischen Wert unterschreitet, kommt es zu extremer Erschöpfung. Diese wird außerdem durch psychologische Gründe wie beispielsweise geringe soziale Unterstützung und das Gefühl der Isolation verstärkt.

Da die Erschöpfung alle Lebensbereiche einschränkt, beeinträchtigt Fatigue die Betroffenen im Gegensatz zu anderen Nebenwirkungen am weitreichendsten.

Die Lebensqualität steigt, wenn man in der Lage ist, eigene Interessen zu verfolgen und sich individuellen Wünschen und Zielen zu nähern. Durch die permanente Erschöpfung ist man darin jedoch häufig sehr stark eingeschränkt.

Inzwischen gilt es als gesichert, dass die aktive Auseinandersetzung mit einer Erkrankung den Heilungsprozess positiv beeiflusst.  

 

Neben einer evtl. Ernährungsumstellung und einem Ausdauertrainingsprogramm kann die psychotherapeutische  Unterstützung durch die Simonton-Methode eine große Hilfe beim Überwinden des Fatigues sein.