Die Simonton-Methode

  

Die Simonton-Methode ist ein Unterstützungstraining für Tumorpatienten und ihre Angehörigen und bietet sich auch bei anderen chronischen Erkrankungen an, so z. B. bei chronischer Erschöpfung (burnout) und bei Depression. Ebenso hilft sie im Umgang mit chronischen Schmerzen. 

Sie wird neben und nach den üblichen schulmedizinischen Therapien wie Chemo- und Strahlentherapie angewendet.

Ein wichtiges Ziel ist die Stabilisierung des Immunsystems und die Entwicklung der Selbstheilungskräfte.

 

Die Simonton-Methode ist ein Konzept zur Selbstheilung. Um sie erfolgreich einzusetzen, ist es hilfreich, ein ganzheitliches Menschenbild zu entwickeln. Dieses  entsteht oft in der Auseinandersetzung mit den einzelnen Elementen der Arbeit.  

Die Heilkräfte liegen in uns selbst und wollen aktiviert werden.  

Ein ganzheitliches Menschenbild bedeutet,   jeder Mensch hat neben Körper und Seele einen spirituellen Anteil.  Und mit diesem spirituellen Anteil ist jeder Mensch auch ein Teil der geistigen/göttlichen Welt.  

Sich selbst heilen zu wollen, setzt den Willen voraus, das eigene Leben verändern zu wollen.  

Therapeuten haben die Aufgabe, an die Fähigkeiten zur Selbstheilung zu erinnern und diese zu fördern.  

 

Dr. O. Carl Simonton  war Facharzt für Strahlen-therapie und für Krebserkrankungen mit eigener Klinik in Kalifornien. Vielen Krebsdiagnosen ist eine schwere Erschöpfung vorausgegangen. Seine Erfahrungen mit diesem ganzheitlichen Heilansatz gehen auf das Jahr 1972 zurück und  es ist Dr. Simonton bis zum   Ende seines Lebens  immer gelungen, neue Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse in seine Arbeit aufzunehmen. Er verstarb  im Juni 2009.

 

 

Literatur:

O. Carl Simonton:

Wiedergesund werden, rororo

Auf dem Wege der Besserung, rororo